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Sie können helfen, beachten Sie folgenden Link - unterstützen Sie Kampagnen und Projekte der WSPA, helfen Sie durch IHR Veto und Ihre Unterschrift Tieren,die mißhandelt werden, ihre Lebensräume verlieren und vieles mehr....
Über WSPA http://www.wspa.de/projekte_kampagnen/default.aspx läuft gerade eine Kampagne für eine UN-Deklaration zum Tierschutz, es sollen 10 Millionen Unterschriften erreicht werden, wichtig ist unter anderem auch die Aktion gegen Tiertransporte.
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Für Sie gelesen, bitte schreiben Sie an die ungarischen Behörden! Machen Sie darauf aufmerksam, dass dem Ausland die Mißstände in Ungarn bekannt sind.
Welpenzucht in ungarischer Streunerhundetötungsstation
Hunde als Abfall
Ihr Leben ist nichts wert. Sie sitzen in kleinen Käfigen unter deren Boden ihr eigener Kot und Urin abfließt. Sie haben keine Hoffnung und sehen ihrer eigenen Tötung entgegen. Das ist oftmals das Schicksal der "besten Freunde des Menschen" im benachbarten Ungarn, einige Kilometer von Österreichs Grenze entfernt.
Wenige Minuten Fahrzeit liegen zwischen Leuchtreklamen und Einkaufstempeln des neoliberalen Ungarn, in dem sich der Kapitalismus seine Wege bahnt und reiche in- und ausländische Kundschaft anziehen soll, neu angelegten Siedlungen einer Oberschicht einerseits, und kleinen Anlagen, die teils aus schlecht gemauerten Häusern, teils nur aus Baracken und rostigen Gittern bestehen, allesamt irgendwo am Rande der Städte, Mitten im Grünland, neben Müllhalden oder an stark befahrenen Landstraßen, versteckt hinter Hecken und Bäumen - jedenfalls immer so, dass der Mensch, der verantwortlich für die Errichtung dieser düsteren Tierentsorgungsstätten, oder zumindest deren stiller Dulder ist, nicht gestört werden kann vom Klagen, das aus dem Inneren dieser "Tötungsstationen" dringt.
Nähert man sich einer dieser zahlreichen Stationen, in denen ehemalige Streunerhunde und verstoßene Familienhunde dahinvegetieren, setzt sogleich heftiges Bellen ein, zumindest von jenen Tieren, die gesundheitlich dazu in der Lage sind. Hunde in jeder Größe, unabhängig davon, ob krank oder gesund, jung oder alt werden hier "gehalten", in kleinen Zwingern auf dem im Winter eisigkalten Betonboden, die Hälfte der Zelle voll von Hundekot, in der Ecke ein lieblos hingeworfener Brocken Hundefutter, der genau wie der Kübel mit Wasser gefroren und hart wie Stein ist. Tagein tagaus an derselben Stelle sitzen diese armen Seelen, nachts wohl dem Erfrieren nahe, oft über lange Zeit nicht einmal ihre Grundbedürfnisse zu decken imstande, versuchen sie vom Eisblock ein wenig Wasser abzulecken und dort, wo das Gitter in den Boden gerammt ist, kratzen sie sich die Pfoten blutig bei dem Versuch, ihrem Gefängnis zu entrinnen.
Vor kurzem wurde aufgedeckt, dass in zumindest einer dieser Anlagen nicht nur Hunde auf Ihr Ende warten, sondern auch tatsächlich aktiv gezüchtet wird! Inmitten der eingefangenen Streuner sieht man plötzlich Zwinger mit Hundemüttern zwischen ihren Welpen, jung und ebenfalls bereits Tag und Nacht eingesperrt, frierend und durstig.
Eine Allianz von Tierrechtsorgansiationen, darunter der Verein gegen Tierfabriken, der Verein "Respektiere" und der "Österreichische Tierschutzverein" fordert Maßnahmen gegen dieses Tierleid. Ein erster Schritt wäre das EU-weite Verbot der Tötung von Streunerhunden; die Tötung von Lebewesen kann und darf kein probates Mittel sein, um sich eines "unangenehmen Problems" zu entledigen. Weiters müssen Vorschriften geschaffen oder verbessert werden, die den Standard der Haltung von Tieren in Tierheimen der EU exorbitant anheben.
Bitte helfen Sie uns! Leserbriefe an Printmedien, Briefe an Parteien bzw. deren Tierschutzsprecher, sowie an die österreichischen Abgeordneten des EU-Parlaments können uns in unserer Arbeit unterstützen. Auch im Rahmen der Europawahl im Juni 2009 sollte man kritisch bedenken, welche Parteien dem Tierschutz im Allgemeinen und der Tierheim - und Streunerhundeproblematik im Besonderen ihr Augenmerk schenken.
Weitere Informationen über die Streunerhunde-Entsorgungsstationen samt Rassehundezucht für die Welpenmafia (inkl. Bilder) unter http://www.vgt.at/presse/news/2009/news20090107.php
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